BonOS™ · CORE

BonOS CORE — der Kern, auf dem die Anlage läuft

Ein Kern. Jeder Prozess.

CORE ist die zentrale Prozesssteuerungsschicht von BonOS. Sie fährt Förderer, Elevatoren, Schieber und Antriebe, sie hält die Verriegelungen, die Mensch und Maschine schützen, und sie schreibt jede Prozessgröße in eine Datenbank. Alle weiteren Module setzen darauf auf.

So funktioniert es

Zentrale Prozesssteuerung

Wegesteuerung

Einmal den Weg einstellen — Annahme zum Silo, Silo zum Trockner, Trockner zum Silo — und CORE startet die gesamte Kette in der richtigen Reihenfolge und stoppt sie in der richtigen Reihenfolge.

Motor- und Antriebsschutz

Strom-, Laufzeit- und Blockadeüberwachung an jedem Antrieb. Ein blockierter Kettenförderer wird gestoppt, solange der Scherstift das teuerste Teil der Reparatur ist.

Verriegelungen, die halten

Es lässt sich kein Weg starten, der auf einen stehenden Förderer oder einen geschlossenen Schieber fördert. Die Logik liegt in der SPS, nicht im Gedächtnis des Bedieners.

Eine einheitliche Datenbank

Jede Temperatur, jeder Feuchtewert, jeder Start und Stopp wird mit Zeitstempel in eine SQL-Datenbank geschrieben — und bleibt dort über Jahre.

Ein Dashboard

Die ganze Anlage auf einem Bildschirm: was läuft, was voll ist, was alarmiert. Kein Weg mehr zwischen drei Schaltschränken für eine Antwort.

Bereit für das nächste Modul

STORAGE, DRYER, LINK und CARE brauchen keine neue Steuerung. Sie hängen sich an CORE.

Was Sie bekommen

  • Prozessführung für Annahme-, Förder-, Reinigungs-, Lager- und Abgabewege auf bewährter industrieller SPS- und HMI-Hardware.
  • Maschinen- und Antriebssicherheit: Not-Halt-Ketten, Blockade- und Drehzahlüberwachung, Verriegelung zwischen den Förderelementen.
  • Eine SQL-Datenbank mit Langzeitaufzeichnung jeder Prozessgröße — die Basis für spätere Auswertungen und für Nachweise gegenüber Versicherer oder Abnehmer.
  • Ein Betriebsdashboard für die Leitwarte, dazu dasselbe Bild auf Telefon oder Tablet.
  • Alarmbearbeitung mit Prioritäten, damit ein warm laufendes Lager nicht zwischen fünfzig Statusmeldungen verschwindet.
  • Ein dokumentierter, wartbarer Schaltschrank — keine Blackbox, die nur ihr Erbauer versteht.

Warum sich das rechnet

In einer Getreideanlage sind die teuren Ausfälle selten dramatisch. Ein Kettenförderer läuft nach einer Blockade noch vier Minuten weiter; ein Schieber bleibt zu, während der Elevator weiter fördert; jemand startet um zwei Uhr nachts nach elf Stunden Schicht einen Weg in der falschen Reihenfolge. Jeder dieser Fälle kostet eine Reparatur, einen Stillstandstag mitten in der Ernte, oder beides.

CORE beseitigt jene Klasse von Fehlern, die daraus entsteht, dass ein Mensch sich zur falschen Stunde an die richtige Reihenfolge erinnern muss. Die Verriegelungen liegen in der SPS. Die Reihenfolge liegt im Weg. Der Bediener drückt eine Taste.

Der zweite Nutzen kommt langsamer, ist aber größer. Sobald jede Prozessgröße mit Zeitstempel in einer Datenbank liegt, lassen sich Fragen beantworten, über die früher gestritten wurde: welche Trocknungseinstellung letzte Saison tatsächlich am wenigsten pro Tonne gekostet hat, welches Silo sich jeden August zuerst erwärmt, ob der neue Vorreiniger messbar etwas verändert hat. Das ist kein Bericht — das ist die Grundlage für die Entscheidungen des nächsten Jahres.

Typischer AufbauEine CORE-Installation ersetzt oder ergänzt in der Regel den bestehenden Schaltschrank, behält die vorhandenen Feldsensoren und Antriebe und ergänzt einen Industrie-PC oder ein Panel für das Dashboard. In den meisten Anlagen bleibt ein großer Teil der bestehenden SPS-Hardware, Verkabelung und Sensorik erhalten — genau dafür wird auf offene Standards gesetzt.

Häufige Fragen

Müssen wir unsere bestehenden SPS ersetzen?

In der Regel nicht. CORE baut auf bewährten industriellen SPS- und HMI-Plattformen auf und kommuniziert über offene industrielle Standards. Bestehende Steuerungen und Feldgeräte werden dort eingebunden, wo sie technisch in Ordnung sind. Ein Austausch wird nur dort vorgeschlagen, wo ein Gerät am Ende seiner Lebensdauer ist oder nicht sicher gemacht werden kann.

Läuft CORE ohne die anderen Module?

Ja. CORE ist für sich ein vollständiges Prozessleitsystem. STORAGE, DRYER, LINK und CARE lassen sich später in beliebiger Reihenfolge ergänzen, ohne Plattformwechsel.

Was passiert, wenn der Dashboard-PC ausfällt?

Die Prozesslogik läuft in der SPS, nicht im Dashboard. Fällt der Visualisierungsrechner aus, läuft die Anlage weiter und kann am Panel bedient werden; das Dashboard wird aus einem Backup-Image wiederhergestellt.

Wie lange bleiben die Daten der Langzeitaufzeichnung erhalten?

Die SQL-Datenbank wird bei der Projektierung auf Jahre und nicht auf Monate ausgelegt. Die Aufbewahrungsdauer ist ein Projektparameter, den wir mit Ihnen festlegen — keine Lizenzgrenze.

Ist das der Nachfolger der ESS-Seiten der alten Website?

Ja. Maschinen- und Antriebssicherheit wurde früher separat als ESS dargestellt. Sie ist jetzt Teil von CORE, weil Verriegelung und Sicherheitsüberwachung in dieselbe Schicht gehören wie die Prozessführung, die die Maschinen startet und stoppt.

Ein Kern. Jeder Prozess.

CORE ist die zentrale Prozesssteuerungsschicht von BonOS. Sie fährt Förderer, Elevatoren, Schieber und Antriebe, sie hält die Verriegelungen, die Mensch und Maschine schützen, und sie schreibt jede Prozessgröße in eine Datenbank. Alle weiteren Module setzen darauf auf.